Phönizier in Südamerika

Phönizische Schiffe sind auch an der Küste Südamerikas gelandet oder gestrandet. Davon zeugt eine Tafel mit einer phönizischen Inschrift, die 1873 in Parahyba, heute Joao Pessoa an der Ostspitze Südamerikas, von einem Sklaven ausgegraben wurde.

Die deutsche Übersetzung lautet:

"Wir Söhne Kanaans sind aus der Stadt Sidon, Schiffsvolk und Händler, wurden geworfen an diese ferne Küste, ein Land der Berge. Wir weihten sie als Heiligtum der Götter und Göttinnen. Im neunzehnten Jahr des Hiram (etwa 552 bis 532 vor Chr.), unseres Königs, des Führers. Da gingen wir von Ezion-Geber aus auf das Schilfmeer, und wir brachen auf mit zehn Schiffen (mit je ca. 20 bis 30 Männer/Frauen), und wir waren auf dem Meer miteinander. Zwei Jahre umfuhren wir das heiße Land (Afrika), dann wurden wir getrennt von Jerubbaal und wir betrauerten unsere Gefährten und wir kamen hierher, zwölf Männer und drei Frauen, auf eine Insel des Waldes, welche ich, Methuastart, der Führer, weihte als Eigentum der Götter und Göttinnen. Sie seien uns gnädig".

Peter Kahllund, 2000 "Alte Schmiede" Schwesing-Bahnhof

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